Gewerke

Fuhrunternehmen Paul Heinzeroth

Paul Heinzeroth gründete in der Mitte des 20. Jahrhunderts sein Holzfuhrunternehmen. Er belieferte das Sägewerk Aschenbrenner in Niedergude mit Langholz. Sein dazu angeschaffter LKW wurde anfangs noch mit der Hand be- und entladen. Später schaffte er sich einen Lastkran an, der fest auf dem LKW montiert war, was die schwere Arbeit natürlich enorm erleichterte. Paul Heinzeroth betrieb sein Fuhrunternehmen bis 1984, dann gab er aus Altersgründen und mangels Nachfolger sein Geschäft auf.

HOLZRÜCKER Markus Finke


Neben der Landwirtschaft und den Ausflugsfahrten mit den Planwagen hatte die Familie August Schmidt noch ein drittes Standbein, die Forst- und Holzwirtschaft. In den 70iger Jahren arbeitete August Schmidt allein im Wald und rückte Holz. Später half ihm sein Sohn Heinrich. Seit 1997 führt der Enkel von August Schmidt, Markus Finke, das Geschäft weiter. Markus Finke ist Forstwirt. Seine Arbeitsgeräte sind ein 100 PS-Schlepper mit Seilwinde und Funksteuerung sowie auf unwegsamem Gelände die Pferde seines Opas.

Landwirtschaft


Die Entwicklung der Landwirtschaft in Obergude ist vergleichbar mit der in anderen Dörfern: In der Zeit des Krieges und in den darauffolgenden Jahren betrieb noch jede Familie eine kleine Landwirtschaft. Je nach Betriebsgröße wurde mit Pferden oder mit Ochsen gearbeitet. Erst in den 50er Jahren setzten sich langsam die Schlepper durch. Nach und nach gaben zuerst die kleineren, später auch die größeren Betriebe auf, und die Menschen gingen anderen Berufen nach. Von ehemals 43 Milchlieferanten in Obergude ist im Jahre 2002 nur noch ein einziger übrig geblieben. Einige wenige betreiben ihre Landwirtschaft noch im Nebenerwerb.

Stellmacher Wilhelm Freitag

Wilhelm Freitag wurde am 30.10.1884 in Obergude geboren. Er lernte bei seinem Vater, dem Stellmacher Justus Freitag, sowie in Baumbach und Braach den Beruf des Stellmachers. In den Folgejahren half er als Geselle seinem Vater in dessen Werkstatt. Nach dem Tod seines Vaters war Wilhelm Freitag alleiniger Inhaber. In den Jahren 1945 bis 1947 war auch ein Geselle angestellt, Herr Wicke. Auch der Sohn von Wilhelm Freitag, Heinrich Freitag, lernte den Beruf des Stellmachers und half kräftig mit. In der Stellmacherei wurden Arbeitsgeräte für die Landwirtschaft hergestellt wie Rechen, Dreschflegel, Stiele für Mistgabeln, Melkschemel sowie Leiterwagen und Kastenwagen mit Holzrädern, die mit Eisenriemen bespannt wurden. Es wurden aber auch Schlitten und Skier hergestellt. Er verstarb am 06.04.1968. Nach seinem Tod wurde die Werkstatt nicht mehr weitergeführt.

Stellmacher Heinrich Ullrich

Die zweite Stellmacherei in Obergude betrieb Heinrich Ullrich. Er hatte sie von seinem Vater übernommen und arbeitete noch bis in die 80er Jahre in seinem Beruf. Da er keinen Nachfolger hatte und für dieses Handwerk nur noch wenig Bedarf bestand, wurde die Stellmacherei dann stillgelegt.

Heinrich Ullrich betreute neben seinem Handwerksberuf auch noch die Poststelle in Obergude. Um ihm auf dem weiten Postbotenweg bis ins Forsthaus Obergude eine Pause zu ermöglichen, wurde auf halbem Weg eine Bank unter den Bäumen errichtet, die heute noch als "Ullrich´s Ruh" bekannt ist.

Baugeschäft Sandrock, Obergude

"Schaffe, schaffe, Häusle bauen" , dieses Motto galt auch für die Maurer und Inhaber des ehemaligen Bauunternehmens Wilhelm Sandrock in Obergude. Eine alte Fotografie, die während eines Wohnhausbaues aufgenommen wurde, zeigt uns, wie viele Hilfskräfte (Muskelkraft statt Technik) nötig waren, um solch ein Werk voranzutreiben. Vor dem 2. Weltkrieg arbeitete der Firmengründer gemeinsam mit einem Maurerkollegen an Bauvorhaben, in 1. Linie Ställe bzw. Hausumbauten, die im Gudegrund bzw. Haselgrund auszuführen waren. Jeder brachte sein Handwerkszeug (Bohlen, Schubkarre, ...) mit. Die ebenfalls bestehende Landwirtschaft, die ja zur damaligen Zeit zur Selbstversorgung unentbehrlich war, wurde von der Ehefrau versehen.

Offiziell gründete Herr Wilhelm Sandrock dann im Jahre 1950 die uns bekannte Baufirma, und stellte zu seiner Unterstützung 3 Oberguder als Mauer ein. Willi Sandrock, der Sohn des Firmengründer absolvierte eine Maurerlehre und trat ebenfalls in die Firma ein. Er erwarb in 1967 den Meistertitel und bildete während seiner Geschäftstätigkeit 4 Lehrlinge aus. Herr Sandrock beschäftigte i. d. R. 5 - 6 Mitarbeiter und arbeitete selbst am Bau mit. Bei den Bauvorhaben handelte es sich um Ein- und Mehrfamilienhäuser, Geschäftsbauten, Umbauten.

Ein Foto zeigt, wie im Gegensatz zu den Bedingungen zu Anfang des 20. Jahrhunderts, mit wenigen Leuten heute ein Bau Dank der modernen Technik ausgeführt werden kann.

Das Kapitel Baugeschäft Sandrock, Obergude schloß sich im Jahre 1997, da der letzte Inhaber Willi Sandrock seine Geschäftstätigkeit aus Altersgründen aufgab. Alle ehemaligen Mitarbeiter wurden von der Niederguder Baufirma K.- P. Möller übernommen.

Die Schneider in Obergude

Im vorigen Jahrhundert übten in Obergude 2 Schneider ihr Handwerk aus:

Herr August Schmidt, geb. 29.04.1901, gest. 18.01.1990

Herr Schmidt hatte von seinem Vater, Peter Schmidt, das Schneiderhandwerk erlernt und bis zum Jahre 1950 ausgeübt. Er kaufte bei reisenden Tuchhändlern Stoffe auf, und fertigte nach Auftrag hauptsächlich die gewünschte Arbeitskleidung: Manchesterhosen sowie Jacken usw. Für festliche Anlässe schneiderte er auch Anzüge nach Maß. Zur Selbstversorgung übte er auch eine kleine Landwirtschaft aus (Pachtland von der Kirche, Ziegen, Schweine, Gänse, Hühner). Am Jahresende erfolgte dann die Abrechnung der geleisteten Schneiderdienste, welche oftmals von den örtlichen Bauern durch Gegendienste (Ackern etc.) beglichen wurden. Die Ehefrau half bei den Bauern zur Erntezeit und beim Dreschen und wurde mit Naturalien bezahlt. Im Jahre 1950 entschloß sich August Schmidt, aus Gründen der sozialen Absicherung und aufgrund der verschlechterten Bedingungen, seine Schneidertätigkeit aufzugeben und fortan im Straßenbau zu arbeiten.

Schneidermeister Heinrich Pippert, geb. 20.09.1922

Heinrich Pippert erlernte bei einem Schneidermeister in Niederellenbach in den Jahren 1937 bis 1940 das Schneiderhandwerk. Er arbeitete dann von 1940 - 1948 in einer Schneiderwerkstatt in Rotenburg als Geselle. Im Jahre 1948 erwarb er dann seinen Meistertitel und machte sich in Obergude in seinem Beruf selbständig. Er fertigte vor allem Anzüge nach Maß, nahm aber auch Änderungen an Kleidungsstücken vor. Heinrich Pippert führte gleichzeitig den ererbten landwirtschaftlichen Betrieb weiter. Zeit seines Lebens blieb er in dem erlernten Beruf. Heute befindet er sich im Ruhestand, ist aber auch im hohen Alter noch mit Nadel und Nähmaschine vertraut.

Allgemein kann man sagen, daß die Schneider bescheiden von Ihren Löhnen lebten (in 1937 berechnete 1 Meister für seine Arbeitsstunde 50 Pfg.) und auch noch eine kleine Landwirtschaft zur Eigenversorgung betrieben. In den 50er und 60er - Jahren verschlechterten sich ihre Bedingungen durch die Konfektionsware aus den Kaufhäusern, die billiger angeboten werden konnte.

Oberguder Gastronomie im Wandel der Zeiten

In einem selbstgedichteten Heimatlied eines Oberguders wird in einem Vers beklagt, daß es im ganzen Gudetal, somit auch in Obergude, derzeit keine Gastwirtschaft mehr gibt. Dies sah jedoch noch bis 1996 ganz anders aus. Es existierten zeitweise sogar drei Gaststätten.

Am längsten übten jedoch die Familien Kerst und Leidorf das Gastgewerbe aus. Sie boten zu Anfang des 20. Jahrhunderts Reisenden Kost und Logis. Für die Unterbringung der Pferde existierte ein sogenannter Reisestall. Die örtlichen Vereine (Feuerwehr, Gesangverein) nutzten seit jeher beide Gastwirtschaften für Ihre Veranstaltungen. Als die Zeltkirmes eingeführt wurde, übernahmen die beiden Gastwirtschaften abwechselnd den Ausschank im Festzelt. Die Gastwirte hatten nie ausschließlich von der Gästebewirtung gelebt, sondern betrieben noch eine Landwirtschaft bzw. arbeiteten im Handwerksberuf.:

Gasthaus Kerst

Die Gaststätte bestand seit 1898, wurde bis 1938 gleichzeitig als Poststelle, im 2. Weltkrieg auch als Kindergarten genutzt. In den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts entwickelte sich die Gastwirtschaft Kerst, mittlerweile "Zum Stern" umbenannt zu einem Treffpunkt der Jugend (Silvesterfeiern, Polterabende, ...). Der letzte Inhaber, Herr Heinz Kerst, schloß im Jahre 1996 die Gaststätte, die seit 3 Generationen geführt worden war. In seinem kleinen Getränkemarkt können sich die Oberguder jedoch noch mit Getränken versorgen.

Gasthaus Leidorf

Die Verköstigung und Unterbringung von Gästen zählte seit der Mitte des 19. Jahrhunderts zu den Aufgaben der Familie Leidorf, ehemals Blackert.

Im Jahre 1963 wählte der Schützenverein Gudetal das Gasthaus Leidorf als Vereinslokal. Der angrenzende Saal wurde demzufolge mit einem Schießstand ausgestattet.

Vor dem Bau des Dorfgemein-schaftshauses fanden hier Familienfeiern z. B. Silberhochzeiten statt.

Im Jahre 1988 stellte Herr Walter Leidorf als letzter Inhaber seine Tätigkeit als Gastwirt ein. Die Gasträume werden heute als Wohnräume genutzt.

Gasthaus Stückrath

Als drittes Gasthaus am Ort bot das "Gasthaus zur Linde" (Inhaber Georg Stückrath) seinen Besuchern als besonderen Service den 1. Fernseher am Ort, wo z. B. die Fußball-WM 1954 mitverfolgt werden konnte. Eine angeschaffte Kühltheke mit entsprechenden Getränken sorgte für entsprechende Abkühlung der erhitzten Gemüter. Diese Gaststätte entwickelte sich aus einem kleinen Biergarten mit einer großen Linde, und wurde in den Jahren 1950 bis 1960 betrieben. Da der Inhaber Georg Stückrath auch noch berufstätig war, konnte er nach dem Tod seiner Ehefrau die Gaststätte nicht mehr weiterführen.

Schmiedemeister Heinrich Freitag, geb. 01.09.1888, verstorben 12.11.1963

Heinrich Freitag, gebürtig aus Obergude, erlernte zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Erdpenhausen in der dortigen Schmiede den Beruf eines Hufschmiedes. Er arbeitete dann aber zeitweise in einem Bergwerk in Westfalen und kehrte in 1912 wieder nach Obergude zurück, weil er die Möglichkeit hatte, die damals einzige Schmiede im Ort zu übernehmen. Er legte seine Meisterprüfung in den Bereichen Hufbeschlag und Wagenbau ab. Zugleich eignete er sich Fachwissen in Sachen Hufpflege von Rindern (zumeist Ochsen, die als Zugtiere dienten) an und betreute damit einen festen Kundenstamm im Gudegrund. Zu den Aufgaben eines Schmiedes zählten in der damaligen Zeit Wagenbau, Pferdehufbeschlag, Umfassen der Holzräder mit Eisenringen, Eisenfensterbau, später Bau von Wasserleitungen. Die Schmiede arbeiteten zum Beispiel beim Wagenräderbau eng mit den Stellmachern zusammen.

Die Familie lebte neben Ihren Einnahmen aus der Schmiede, die Abrechnung der Leistungen erfolgte immer erst zwischen Weihnachten und Neujahr, von einer kleinen Landwirtschaft. Herr Freitag arbeitete bis ein Jahr vor seinem Tode in seiner eigenen Schmiede. Da sich eine Weiterführung des Handwerksbetriebes aufgrund der sich verschlechternden Bedingungen nicht lohnte, wurde die Dorfschmiede geschlossen. Die Handwerksgeräte wie Amboß, Biegemaschine usw. wurden zu Ausstellungszwecken nach Baunatal abgegeben.

Die Schmiede vom Unterdorf - Heinrich Schmidt, geb. 1904, gestorben 1984

Mitte der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts kaufte der Bauernsohn Heinrich Schmidt den Hof Ackermann, (heute "Zum Berg 2"), dessen Wirtschaftsgebäude er in eine Schmiede umwandelte. Er hatte in Spangenberg sein Handwerk gelernt und bot seiner Kundschaft die üblichen Schmiedearbeiten an: Pferdbeschlagen, Wagenbau, Eisenfenster- und Geländeranfertigung ... . Durch die Entwicklung der Landtechnik veränderten sich aber die Lebensbedingungen für die Schmiede und das Kapitel Schmieden in Obergude schloß sich endgültig, als Heinrich Schmidt in den Ruhestand trat. Nach seinem Tod wurde das Anwesen schließlich verkauft. Die ehemalige Schmiede wird heute zu Wohnzwecken genutzt.

Colonialwarengeschäft Leimbach / Boll, Obergude

In unserem Ort hat ehemals ein Lebens-mittelgeschäft bestanden, das über 3 Generationen von der Familie Leimbach geführt wurde.

Herr Paul Leimbach, Großvater der letzten Inhaberin betrieb in einem Raum seines Wohnhauses ein Colonialwarengeschäft. Er war gleichzeitig als Korbmacher und Landwirt tätig. Er reiste regelmäßig nach Kassel und unterhielt dort einen Marktstand. Von den örtlichen Bauern kaufte er u. a. Eier und Butter, die er neben seinen eigenen Erzeugnissen (Korbwaren, eigenes Obst, ...) in Kassel anbot. Die Dorfbevölkerung konnte die Dinge des täglichen Lebens einkaufen, gegebenenfalls wurde mit Naturalien bezahlt bzw. zu einem späteren Zeitpunkt abgerechnet (anschreiben).

Sein Sohn, Heinrich Leimbach, führte das Geschäft weiter, arbeitete aber schon als Vorarbeiter im Straßenbau. In den 50er Jahren übernahm schließlich Tochter Elise Boll mit Ihrem Ehemann, einem Kaufmann bei der Edeka, den Colonialwarenhandel Ihres Vaters.

Der Laden wurde vergrößert, und das Sortiment erweitert. Neben den üblichen Lebensmitteln gehörten auch Textilien, Eis, Süßigkeiten, Körperpflegeartikel, Gewürze fürs Schlachten, Kurzwaren, Schreibwarenartikel etc. zum Sortiment. Mit Erreichen des Rentenalters schlossen Ernst und Elise Boll schließlich im Jahre 1978 Ihr EDEKA-Geschäft, da sich die Bedingungen für die kleinen Dorfläden sehr verschlechtert hatten. Durch die gestiegene Mobilität der Dorfbewohner und den Umstand, daß die großen Lebensmittelmärkte in der Stadt durch umsatzabhängige Rabatte günstiger ein- und verkauften, gaben viele Kaufleute in den kleinen Orten ihr Geschäft auf.

Milchfuhrbetrieb Obergude

Im Juli des Jahres 1932 gründete der gebürtige Oberguder, August Schmidt, ein Milchfuhrbetrieb. Täglich holte er die Milch der Bauern des Gudegrundes ab, um sie in die Molkerei nach Heinebach zu fahren.

Die Bevölkerung erkannte früh den Vorzug dieses täglichen Pendelverkehrs und so übernahm August Schmidt bereits kurze Zeit später die Botendienste für die Apotheke und den Bäcker. Fast alle mit der Bahn ausgelieferten Waren wurden von ihm in den Gudegrund gebracht.

Begonnen hatte er zunächst mit einem Pferdefuhrwerk, dann mit einem Schlepper und schließlich mit einem LKW. Zu Beginn der 50iger Jahre war das Aufkommen so groß, dass sein Sohn Friedrich mit in das Geschäft einstieg. Bis August 1964 bleiben sie selbständig, wechselten dann zur Molkerei Altmorschen und holten gemeinsam bis in das Jahr 1972 die Milch der Bauern aus dem Gudegrund ab.

Landesproduktenhandel Ditmar Grunz

Herr Ditmar Grunz hat von seinem Vater, Herrn Gerhard Grunz, den Landesproduktenhandel übernommen. Es handelt sich um einen Vertrieb von Futtermitteln fürs Vieh (Rinder, Schweine, Pferde, Hühner ...), z.B. Mineralfutter, Sojaschrot, Zuckerrübenschnitzel, Kälberaufzuchtfutter, ...

Zur Feldbestellung bietet die Firma Grunz, die die Ware per LKW ausliefert, u. a. Kartoffeln und anderes Saatgut an. Ein vorhandenes Wirtschaftsgebäude (eigener landw. Betrieb) wird zur Lagerung der Waren genutzt. Mittlerweile hat sich das Sortiment um Produkte der Firma Erbacher-Ernährung, die Müslis, Molkepulver usw. vertreibt, erweitert.

Sicher hat sich der Wirkungskreis der Firma Grunz durch die Schließung vieler landwirtschaftlicher Betriebe in der Region verkleinert und kann daher nur noch im Nebenerwerb geführt werden.

Jetzige Gewerke in Obergude

Timo Hubenthal, Obergude,

Handel mit Abzeichen, Bekleidung, Camping und Outdoorbedarf

In einem Raum seines Wohnhauses in Obergude hat Herr Timo Hubenthal, 36 Jahre alt, seit Juli 2001 ein Geschäft für Army-Artikel und Outdoorbedarf eingerichtet. Zu seiner Angebotspalette gehören u. a.:

Da Herr Hubenthal diesen Laden neben seiner Tätigkeit als Bundeswehrzeitsoldat alleine führt, sind die Öffnungszeiten regelmäßig samstags und nach Vereinbarung. Er spricht mit seinem Sortiment hauptsächlich Jugendliche aus dem Pfadfinder- und Naturschutzbereich an. Sein Einzugsbereich liegt hauptsächlich im Bereich der Gemeinde Alheim. Auch Landwirte benötigen strapazierfähige und preiswerte Arbeitskleidung, die auch aus dem Outdoorbereich stammt. Nicht vorrätige Artikel können aus einem speziellen Outdoor-Katalog ausgewählt und für die Kunden beschafft werden. Sicher ist hier ein Bedarf an Outdoorartikeln durch die Existenz der örtlichen Pfadfindergruppe und der Naturschutzgruppe Wiesel entstanden.